Merkwürdige Regeln in anderen Ländern

Merkwürdige Regeln in anderen Ländern

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Andere Länder, andere Sitten – logisch. Wie jeder Mensch hat auch jede Kultur Macken und Schrulligkeiten, die den besonderen Charme ausmachen. Während der Vorbereitungen zu meiner großen Reise bin ich auf einige Regeln gestoßen, die mir … nun sagen wir: bemerkenswert vorkommen. Neben sehr strikten Regeln zu Drogen und Prostitution, mit denen ich keinerlei Konfliktpotenzial sehe, gibt es Regeln, an die ich mich mantramäßig erinnern werden muss. Dies sind meine fünf liebsten Merkwürdigkeiten aus den Ländern, die ich bereisen will:

  • In Singapur ist Kaugummi verboten. Man darf keins mitbringen, keins kauen und schon gar nicht welches ausspucken. Außerdem ist es verboten, in der Öffentlichkeit zu essen und zu trinken. Komplett. Ich bin sehr gespannt, wie ich und meine Notfallmüsliriegel damit klarkommen werden.
  • In Nepal gehen die Uhren anders, denn das Land liegt in seiner eigenen Zeitzone. Es herrscht NPT, Nepal Time. Der Zeitunterschied zu uns beträgt 3:45 Stunden im Sommer und 4:45 Stunden im Winter. Nepal hat also nicht nur eine sehr ungewöhnliche (weil nicht-rechteckige) Flagge, sondern auch eine eigene krumme Zeit. Erstaunlich, was man dort nicht alles tut, um sich vom großen Nachbarn Indien abzugrenzen.
  • In Myanmar muss man als Ausländer zwischendurch noch immer mal mit US-Dollar bezahlen. Dabei haben nur makellose, ganz perfekte Dollarnoten Gültigkeit. Scheine mit Ecken, Knicken oder den alten Köpfen wird man nicht los. Zum Glück setzt sich auch für Ausländer inzwischen die lokale Währung Kyat immer mehr durch und somit wird das Bezahlen unkomplizierter.
  • In Thailand darf man niemals nie den König und seine Familie beleidigen. Tut man es doch, kann man mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft werden. Zur Majestätsbeleidigung zählt auch, dass man die Geldscheine, auf denen der Kopf des Königs abgebildet ist, nicht mit den Füßen treten darf. Kein Problem, dachte ich zuerst; wieso sollte ich das auch tun? Bis neulich einem Bekannten ein Fünf-Euro-Schein aus der Hand flutschte, zu Boden fiel und wegzufliegen drohte. Und ich instinktiv meinen Fuß daraufstellte … Nun hoffe ich einfach, dass ich in Thailand nie einen Geldschein zu Boden segeln sehen werde.
  • In Botsuana muss der Reisepass bei Einreise nicht nur noch 6 Monate gültig sein, sondern auch noch 4 frei Seiten aufweisen. Ich bin sehr gespannt auf den Visastempel, der mich dort erwartet.

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