Wie das Gnu zu seinem Aussehen kam

Wie das Gnu zu seinem Aussehen kam

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​Als Gott die Tiere erschuf, kam das Gnu als allerletztes an die Reihe. Es lagen noch ein paar Teile rum, die von anderen, bereits erschaffenen Tieren übriggeblieben waren. Gott wollte diese Teile nicht verschwenden, sondern fügte diese zusammen. So bekam das Gnu den Kopf des Warzenschweins, die Hörner der Kuh, den Bart der Ziege, den Nacken des Büffels, ein paar Streifen des Zebras, den Rücken der Hyäne, den Schwanz des Pferds und das Hirn des Fischs.

Wenn das Gnu aufgeschreckt wird, läuft es instinktiv davon. Nach einiger Zeit vergisst es aber, was das Problem war und dreht um, um nachzusehen, warum es eigentlich weggelaufen ist. Darüber freut sich dann der Löwe, der die Sache keineswegs mit dem Gnu ausdiskutieren will.

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So wunderbare afrikanische Geschichten bekommt man auf Safari erzählt.

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