13 Dinge, die ich im Südlichen Afrika gelernt habe

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Reisen verändert mich, bestimmt auch oft unmerklich. Nach meinen 100 ersten Malen im letzten Jahr (hier habe ich dieses Projekt beschrieben), bin ich getrimmt, Neuerungen wahrzunehmen. So eine große Reise ist natürlich voll davon, klar. Aber es gibt doch Momente, in denen mir bewusst ist, dass ich etwas fürs Leben mitnehme.

Das sind sie, diese (unterschiedlich ernstzunehmenden) Momente, in denen sich etwas in mir änderte – und in denen ich geistesgegenwärtig genug war, sie in Worte zu fassen und aufzuschreiben:

Was ich diesmal im Südlichen Afrika gelernt habe:

  • Nashörner sterben aus.

(Im Gegensatz dazu sind alle weiteren Erkenntnisse profan:)

  • Ich weiß endlich sicher, wie man Botsuana schreibt.
  • Hakuna Matata, erstmal ruhig bleiben. So ganz perfektioniert habe ich das zwar noch nicht, aber ich arbeite daran.
  • Ich kann jetzt während der Fahrt aus einem Fünf-Liter-Kanister Wasser trinken, ohne mich vollzukleckern oder mir die Zähne auszuschlagen.
  • Krokodile sind die einzigen Tiere Afrikas, die Menschen als Beute sehen. Büffel sind trotzdem die hinterhältigsten und tödlichsten. Bei letzteren ist auch die Flucht auf einen Baum zwecklos.
  • Ich kann drei weitere Flaggen zielsicher bestimmen (Botsuana, Sambia, Simbabwe). [Du auch, Noah?]
  • Die Welt ist noch viel schöner, wenn ich mich entspanne und alles auf mich zukommen lasse.
  • Ich kenne das Kreuz des Südens, hach.
  • Afrikanische Mücken hört man nicht. Mistviecher.
  • Meine Hose kann auch nach all den Jahren Trekking-Einsatz noch eine neue Stufe der Dreckigkeit erreichen.
  • Mein Drang nach Ordnung, Optimierung, Struktur und Plan ist noch voll aktiv und muss bei Bedarf (hakuna matata) mühsam niedergekämpft werden.
  • Ich habe erkannt, wie sehr ich gute, clever aufgeteilte Rucksäcke liebe, vermisse und andere darum beneide, wenn ich selbst keinen habe.
  • Zwar stimmt „The more you drink, the more you see.“ so ungefähr; tragischer Weise gilt aber nach wie vor auch: „The more you drink, the more you pee.“